Weekly FRnet Links 2018-05-27

Moin moin,
hier kommen die Fahrradlinks der Woche vom Sonntag den 27. Mai 2018.

Etwas in eigener Sache – Hamburgs Radverkehr. Im ZEIT Newsletter hatte ich folgende Interessante Passage gelesen (jedoch finde ich keinen Link auf einer ZEIT-Website dazu, leider). Mit einigen spannenden Punkten die unter Fahrradfahrern immer kontrovers diskutiert werden: "Umfrage zum Radverkehr: Ein Votum und viele Bedenken Wir suchten Leserinnen und Leser mit Idealen – und ja, die haben wir! Bei der Abstimmung über das Ideal der Radverkehrsführung haben wir von Ihnen ein klares Votum bekommen: Fahrräder seien am besten aufgehoben auf eigenen, baulich vom Autoverkehr getrennten Radspuren. (Zugegeben, das klare Ergebnis hatten wir sanft forciert, schließlich mussten Sie sich für ein Ideal entscheiden. Die Flexibleren unter Ihnen mögen es uns nachsehen.) So sieht es mit 63,9 Prozent die eindeutige Mehrheit der Befragten, für die zweitbeliebteste Lösung – aufgemalte Radstreifen auf der Fahrbahn – votierten nur 12 Prozent. So weit, so eindeutig. Weniger ideal ist, dass die Verkehrsbehörde nicht der (bei uns allerdings völlig unrepräsentativen) Mehrheitsmeinung ist. »Es sind überall Einzelfallentscheidungen«, sagt Sprecher Christian Füldner. Der baulich getrennte Fahrradstreifen sei keine Option, die man ausschließe. Gute Argumente gebe es jedoch auch dafür, den Radverkehr vorrangig auf die Straße (zu den Autos!) zu verlegen. Füldner zählt auf: weniger Konflikte mit Fußgängern (klar, aber dafür … lassen wir das). Weniger Geisterradler, die schwere Unfälle provozieren. Winterdienst in einem Aufwasch für alle. Schnelleres Fortkommen, auch weil weniger Hindernisse (Mülltonnen!) auf dem Radstreifen stehen. Und: »Radfahrer werden von Autofahrern deutlich besser wahrgenommen, wenn sie auf der Straße fahren«, sagt Füldner. So habe es das Bundesverkehrsministerium wissenschaftlich ermittelt. Das überzeugt Sie nicht, liebe 63,9 Prozent? Haben Sie Geduld. Die Suche unserer Behörde nach dem idealen Radverkehrskonzept läuft. »Wir gucken auch, wie andere Städte im In- und Ausland das lösen«, verspricht der Sprecher. Man erkundige sich auch im viel gelobten Fahrradmekka Kopenhagen. Jedoch biete die dänische Hauptstadt seit je mehr Platz für weniger Menschen. Platz, den in Hamburg oft auch Bäume und Parkplätze einnehmen – Sie ahnen das Dilemma? Wenn unsere nächste Umfrage von Bäumen handelt, denken Sie daran: Ideal ist nur, was keine Kehrseite hat."
https://www.zeit.de/serie/elbvertiefung

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