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knog’s Cobber – Blendende Werte am Rücklicht

Elektronik By: Michael Sinner 06 Nov, 2020 0

Info: In diesem Beitrag wurden Produkte vom Hersteller bereitgestellt. Der Test erfolgt jedoch unabhängig und eine Bezahlung erfolgte nicht. Erfahrt mehr über Werbung auf FRnet.

Fast 20 Jahre bereichert das australische Unternehmen knog die urbane Fahrradszene. Meine erste Berührung war mit dem knog Frog vor knapp 12 Jahren. Damals am Fixie als “Gesehen-werden-Licht”. Ein innovatives Designstück, das die Fahrradlicht-Szene massiv beeinflusst hat. Bis heute findet man Imitate des revolutionären Designs. Aus einem Guss, das Licht eingebettet in eine Silikonhülle die mit integriertem Haken sich an jeden Lenker schmiegt. Weitere Produkt-Iterationen folgten. Und nun liegt der knog Cobber auf meinem Tisch. Kann der mehr als blenden?

Erster Eindruck – Bitte mit Sonnenbrille testen

Noch in der Verpackung kann man den Ein-Aus-Taster erreichen. Drückt man diesen wird man direkt geblendet. Denn das Licht dieser LED Rückleuchte ist extrem grell. Der erste Eindruck ist positiv. Und ein wenig negativ, ich mag mein Augenlicht eigentlich.

Wie nicht anders zu erwarten ist der Cobber ein durch und durch vollendetes Produkt. In dem Preissegment erwartungskonform. Was genau bedeutet das? Hier mal die theoretischen Features – bevor es auf die Straße für den Feldversuch geht.

Die StVZO Zulassung ist obligatorisch. Haken dran, denn das Licht hat keine Blinkfunktion und ist ausreichend Hell (55 Lumen). Die Zulassung ist laut Hersteller gegeben.

Der Leuchtwinkel ist in 330° gegeben, das kann man auch schnell bestätigen. Denn die Form ermöglicht es das Rad wirklich gut von der Seite gesehen zu werden. Bei der Montage an die Sattelstütze ist ebenfalls berücksichtigt, dass diese (natürlich) gekippt ist (ca 77° zur Fahrbahn). Dieser Winkel ist laut Hersteller ebenfalls berücksichtigt, ihr könnt das Licht also ohne Bedenken an die Sattelstütze montieren.

Die Montage erfolgt ohne Werkzeug. Es gibt eine Halterung, die fest am Rad verbleiben kann. Das Licht kann einfach abgelöst werden (Diebstahlschutz oder zum Aufladen). Soweit alles Tadellos.

Der Akku wird via integriertem USB Anschluss geladen. Ein Kabel ist nicht notwendig. Zur Verlängerung liegt aber eins in der Packung bei.

Drei Lichtmodi können als Tag- und Nachtfahrlicht genutzt werden. Die Laufzeit im Taglicht-Modus ist ca 5,5 Std und sinkt auf 3 Std im hellsten Modus. Das ist etwas knapp kalkuliert – aber leider aktuell bei den meisten Rücklichtern durchschnittlich. Eine Akkustand-Anzeige gibt es leider nicht, lediglich blinkt eine LED sobald der Ladestand gering wird. Eine detaillierte Information wäre noch praktischer, wenn man zumindest drei oder vier Stufen des Akkustands erkennen könnte.

Fazit: In der Theorie wird hier (fast) alles richtig gemacht. Es gibt nichts wesentliches zu beanstanden. Eine längere Akkulaufzeit ist immer schön, aber hier nicht negativ zu werten. Detailliert den Akkustand zu kennen wäre mir aber wichtig – dafür Punktabzug.

Style Punkte

Mein erstes knog Frog Licht habe ich bis heute noch. Die Silikonhülle mit eingebettetem Licht war damals ein revolutionäres Design, welches bis heute Imitate findet.

Nicht alle Dinge müssen quantitativ bewertet werden. Gerade eine Marke wie knog achtet natürlich auf die qualitativen Werte. Denn praktisch alle Produkte dieser Firma sind auch Designobjekte. Es gibt kaum ein Rücklicht, das noch besser an einem urbanen Rad aussieht. Es passt von der Form und Design einfach perfekt in die Szene, wie die Faust aufs Auge.

Neben diesen qualitativen Kriterien gibt es auch ganz spürbar innovative Ideen. Wie die kleinen eingebetteten Magnete in der Halterung.

Halterung und Clip haben einen Magnet, der das Licht super fixiert.

Der Faktor Innovation sollte also in der Bewertung nicht zu kurz kommen. Ich persönlich begrüße diese Liebe zum Detail.

Feldversuch

In der Praxis kann das Licht genau so gut überzeugen wie auf dem Papier. Zur besseren Einschätzung habe ich auch hier Fotos vom Rücklicht gemacht. Die Helligkeit kann so zwar nicht direkt bewertet werden, aber es sollte klar sein, dass das Licht wirklich an der Grenze der möglichen Leuchtkraft liegt. Ich fühle mich in jedem Moment sicher gesehen zu werden.

Auch von der Seite wird das Rad sehr gut gesehen, da die LEDs der gebogenen Form folgen.

Fazit: Der Cobber ist ein Produkt, welches in jahrelanger Optimierung eine hohe Reife erreicht hat. Der Hersteller patzt nicht und man bekommt etwas Gutes für sein Geld. Wenn wir darüber grade reden: Der Preis ist ganz stattlich, aber meiner Meinung nach angemessen. Ob euch der Cobber mit seinen Eigenschaften und Preis überzeugt? Schreibt mir in die Kommentare!

Knog Leuchte Cobber Mid Rot Gr. rote LED
  • Leuchtstarke COB LED-Fahrradlampe mit 330 Grad Ausleuchtung. Herstellerbeschreibung:
  • StVZO zugelas

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