Welche MTB-Reifen Breite?

Das hängt stark vom Einsatzgebiet ab. Sicherheitshalber greifen viele Mountainbiker eher zum breiten Reifen – man kann ja schließlich nie wissen, wohin es einen im Gelände zieht. Das macht aber auch nur Sinn, wenn man wirklich viel im Offroad, auf Schotterpisten, im Schnee oder auf bergigen Pfaden unterwegs ist. Wer sich das Mountainbike eher wegen dem Stil wünscht, dem empfehlen wir eine Allrounder-Reifenbreite von 1,6 oder 1,75 Zoll. Es geistert eine Nonsens-These umher mit einem nebligen physikalischen Hintergrund, dass breitere Reifen besser abrollen. Wer sich näher mit der Physik befasst, weiß: Schmaler ist immer effizienter auf ebenem Boden. Sonst würden Rennradfahrer Fatbikes fahren. Mehr zum Gerücht „Breiter ist Besser“ findest Du in unserem Beitrag Fahrradreifen – Themenübersicht, Ratgeber und Test.

Wie lange halten MTB-Reifen?

Das hängt stark davon ab, wie stark man die MTB-Reifen beansprucht. Die Reifen sollten für den jeweiligen Anwendungsbereich ausgelegt sein. Wer Allrounder-Reifen verbaut hat und viel auf anspruchsvollem Terrain fährt, wird wahrscheinlich schon nach weniger als 1.000km Gebrauchsspuren sehen. Andere, spezialisierte Reifen halten gut über 2.000km bei Offroad oder bis zu 10.000km bei mäßigen Touren mit hohem Radweg-Anteil.

Welche MTB-Reifen für die Straße?

Für die Fahrt auf asphaltiertem oder viel befahrenem Weg empfiehlt sich ein schmaler Reifen mit möglichst wenig Stollen. Man sollte nicht allzu weit abirren vom Trekkingrad-Standard 37-622. Ein Beispiel für eine schmale MTB-Reifengröße ist 28×1,6 – damit ist man etwa 5mm breiter als 37-622. Für den hauptsächlichen Gebrauch auf der Straße ist alles andere ineffizient und unnötig.