Lenkerband: Wie lang?

Die meisten Lenkerbänder haben ungefähr die gleiche Länge – 200cm, mal ein Stück weniger und mal ein Stück mehr. Je länger, desto mehr Spielraum hat man beim Wickeln des Lenkerbands und kann das Band stärker überlappen lassen, was effektiv die Dicke und Federung des Bands erhöhen kann. Auch ist das von Vorteil für Erstwickler, da die Chance, mit dem Lenkerband nicht „zum Ende“ zu kommen, geringer ist.

Lenkerband: Was beachten?

Was letztendlich zählt ist die Haptik. Und „Haptik“ ist bloß ein technischer Begriff dafür, wie sich die Dinger an den Händen anfühlen. Am besten probiert man also selber aus, was man gerne mit den Händen anfasst und was auf langen Fahrten bequem ist. Im Prinzip hat man die Wahl zwischen Textil, Kork, Leder und verschiedenen Synthetik-Bändern, die immer eine unterschiedlich profilierte Schicht aufweisen. Das lässt sich mit den verschiedenen Fahrradreifen vergleichen. Manche haben ein komplexeres Profil mit mehr „Grip“, während andere eher geschmeidig sind und dafür weniger Halt bieten. Was man aber schon so sagen kann: Wer auf Tourenrad oder geschweige denn Gravel-Bike (Cyclocross) unterwegs ist, sollte ein dickeres Lenkerband mit guter Federung probieren.

Wie oft Lenkerband wechseln?

Spätestens, wenn das Band zu „rutschig“ wird und sich an manchen Stellen immer stärker von alleine ablöst, sollte man das Lenkerband wechseln. Das Lenkerband alle paar Monate zu wechseln ist nicht ungewöhnlich. Der Hygiene halber sollte man es auch nicht sehr viel länger hinauszögern. Außerdem sollte man bedenken: Wenn man das Lenkerband zu selten wechselt, kann es dazu kommen, dass der Lenker unter dem Band beschädigt wird. Denn wenn das Lenkerband über eine zu lange Zeit dem Schweiß des Fahrers ausgesetzt wird, setzen sich die Feuchtigkeit und die Salze im Lenkerband fest. So kommt es zur Korrosion des darunterliegenden Stahls.