Klickpedale: wie wichtig beim Rennrad?

Der Großteil der Rennradfahrer fährt mit Clickies. Doch ist es natürlich keine Pflicht. Für den Anfänger eignet es sich vielleicht, die ersten Touren mit normalen Pedalen zu machen. Auch ist es nicht völlig verquer, das komfortablere SPD-System am Rennrad zu verbauen, wenn man das Fahrrad auch viel in der Stadt fährt oder öfters auf der Tour absteigt und mit den Rennrad-Schuhen nicht klar kommt. Doch die Rennrad-Clickies sind nicht ohne Grund seit vielen Jahren der Standard für Rennradfahrer – sie erlauben die größtmögliche Effizienz bei der Umwandlung von Tretenergie in Antrieb.

Klickpedale: wie einklicken? Wie benutzt man Klickpedale?

Das Klickpedal-System ist im Prinzip mit Skischuhen zu vergleichen, mit denen man sich an Skiern einklickt – daher stammt auch die Idee der Klickpedale am Fahrrad. Zum Einklicken einfach mit der Cleat-Spitze auf das Pedal drücken und dann den Schuh runterdrücken, bis man das Einrasten hört und im Schuh spürt. Zum Ausklicken die Ferse nach außen drehen. Die Bewegung zum Ein- und Ausklicken der Klickpedale kann im Stand geübt werden, indem man das Fahrrad an eine Wand oder einen Zaun lehnt, bis sie Teil des Muskelgedächtnisses wird.

Klickpedale: was brauche ich?

Für den Umsprung zu Klickpedalen braucht man neben den gewünschten Klickpedalen bloß noch passende Fahrradschuhe und eventuell noch einen passenden Pedalschlüssel für den Umbau. Die passenden Cleats, die man an den Schuhen festschraubt und mit denen man an den Clickies ansetzt, sind bei den Pedalen mit enthalten. Dann ist nur noch die Frage, ob die Schuhe zu den Cleats passen – was auch recht unkompliziert ist. Man unterscheidet zwischen solchen Fahrradschuhen mit zwei Gewinden und solchen mit drei. Fahrradschuhe mit zwei Gewinde sind eher wie Sneaker designt und eignen sich für Stadt und Tour – sie passen allerdings nur zu SPD-Klickpedalen. Fahrradschuhe mit drei Gewinden passen zu allen Klickpedalen, sind aber üblicherweise eher ungeeignet zum Laufen, da sie für das Rennradfahren konzipiert sind. Typischerweise haben sie eine harte Gummisohle.

Was kosten Klickpedale?

Die Kosten für Klickpedale sind zweigeteilt – einmal muss man sich die Pedale an sich besorgen, andererseits braucht man natürlich auch passende Fahrradschuhe. Wie in unserem Überblick ersichtlich, ist das aber mittlerweile nicht mehr allzu teuer – schon mit 30 Euro ist man mit einem Paar Shimano-Clickies dabei. Die Schuhe sind da leider noch etwas teurer – die kosten meistens um die 70 Euro. Macht also zusammen etwa 100 Euro.

Was bringen Klickpedale?

Klickpedale erhöhen die Fahreffizienz dadurch, dass man nun die Pedale zusätzlich nach oben zieht. Aber wer zu Clickies wechselt, stellt auch fest, dass es komfortabler ist. Denn die Clickies kommen der natürlichen Biomechanik des Menschen zugute. Einmal eingestellt, ist man dank der Klickpedale immer in der optimalen Sitzposition.