Welches ist das beste Fahrradventil?

Das hängt ganz davon ab, was für ein Fahrrad man fährt. Für Alltagsräder, Trekkingräder und Stadträder sind Dunlopventile ganz ausreichend und es gibt keinen wirklichen Grund dafür, ein anderes Fahrradventil zu wählen. Dunlopventile sind am häufigsten im deutschsprachigen Raum und sind am einfachsten zu gebrauchen. Doch beim Rennrad kommt nur das Sclaverandventil in Frage, weil es schmaler ist und einen höheren Luftdruck erlaubt. Schraderventile haben den oft-gepriesenen Vorteil, dass sie sich an der Tankstelle ohne Adapter aufpumpen lassen, aber das ist auch wirklich nur nützlich, wenn man selber keine Fahrradpumpe hat. Fazit: Im Regelfall erfüllt jedes Fahrradventil seinen Zweck.

Wie pumpt man das Fahrradventil auf?

Das hängt von der Art des Fahrradventils ab. Bei Dunlop– und Schraderventilen muss man die Ventilkappe entfernen und kann dann einfach die Fahrradpumpe auf das Ventil aufsetzen und pumpen. Bei den schmaleren Sclaverandventilen muss man die Ventilkappe entfernen und dann zusätzlich noch den Ventilkopf aufdrehen, sodass er lose ist. Erst dann kann man die Fahrradpumpe aufsetzen und pumpen. Falls immer noch keine Luft in den Schlauch kommt, so hat man eventuell nicht die richtige Fahrradpumpe – oder aber der Fahrradschlauch ist undicht. Mehr Infos erhältst Du in unserer Reparaturanleitung: Fahrradreifen aufpumpen.

Was für ein Fahrradventil habe ich?

Eine sichere Antwort auf diese Frage erfährst Du nur, wenn Du unsere Grafiken und Fotos aus diesem Ratgeber mit deinem eigenen Fahrradventil vergleichst. Anhand der Art von Fahrrad kann man nur allgemeine Aussagen treffen: Rennräder haben meistens Sclaverand, Trekkingräder eher Dunlop und Mountainbikes können alles haben.