Welcher Fahrradschlauch ist pannensicher?

Es gibt schon einige Fahrradschläuche, die den Herstellern zufolge „pannensicherer“ sein sollen als gewöhnliche Schläuche. So zum Beispiel die Hermetic Plus-Reifen von Continental aus verstärktem Butyl oder die Tubolito-Schläuche aus speziellem Kunststoff für das Mountainbike. Hier geht es aber eher darum, dass der Schlauch weniger luftdurchlässig ist und somit den gewünschten Luftdruck länger beibehält, ohne nachpumpen zu müssen.

Die meisten Radfahrer setzen eher auf spezielle Fahrradreifen, wenn sie sich weniger platte Reifen wünschen. Siehe dazu unseren Fahrradreifen-Ratgeber mit Produkttabellen, wo wir verschiedene „unplattbare“ Fahrradreifen vorstellen. Diese Reifenmantel haben sich für viele Radfahrer bewährt.

Was wiegt ein Fahrradschlauch?

Das hängt von der Reifengröße, -Breite und nicht zuletzt auch davon ab, aus welchem Material er besteht. Konventionelle Butylschläuche wiegen etwa 100g im Rennradbereich, bei Trekkingrädern etwa 150g und bei Mountainbikes 200g. Es gibt aber auch Schläuche, die weniger oder mehr wiegen. Latexschläuche sind besonders leicht und wiegen manchmal weniger als 70g, während Schläuche aus verstärktem Butyl weit mehr als 200g auf die Waage bringen. In unseren Produkttabellen findest du das Gewicht vieler gebräuchlicher Fahrradschläuche.

Fahrradschlauch – welche Marke?

Eine Empfehlung für einen bestimmten Hersteller können wir nicht aussprechen. Jedoch kann man nichts falsch machen bei den „Drei Großen“: Schwalbe, Continental und Michelin. Diese Hersteller haben sich seit Jahrzehnten bewährt, was Fahrradreifen und – Schläuche angeht und sie sind bekannt für ihre hohen Qualitätsstandards. Mehr zu den unterschiedlichen Herstellern im Kapitel Fahrradschläuche im Test.