Was ist die lauteste Fahrradklingel?

Als die lauteste Fahrradklingel gilt das „theHornit“, das sich nicht als Fahrradklingel, sondern als „Fahrradhorn“ bezeichnet. Der Klang dieses Fahrradhorns ist ganze 140 dB laut – das ist zu vergleichen mit dem Geräusch eines vorbeirasenden Kampfflugzeugs oder eines Gewehrschusses. Das soll für mehr Beachtung im Straßenverkehr sorgen. Laut dem Hersteller entstehen zu viele Fahrradunfälle durch die Unaufmerksamkeit der Autofahrer. Betrieben wird dieses Elektro-Gadget durch zwei AA-Batterien. In Deutschland ist es als Schallzeichen am Fahrrad nicht zugelassen.

Wie funktioniert die Fahrradklingel?

Größtenteils finden sich zwei Arten von Fahrradklingeln an modernen Fahrrädern, die auf unterschiedliche Weise funktionieren. Die klassische Fahrradklingel hat einen Hebel, der die innere Mechanismus in Gang bringt. Im Inneren dieser Fahrradklingeln hausen nämlich mehrere Zahnräder und Metallscheiben oder Schlägel, die beim Betätigen des Hebels gegen das Gehäuse schlagen, um einen glockenartigen Ton zu erzeugen. Andere Fahrradklingeln sind wie Mini-Glocken aufgebaut mit einem Klöppel, der sich an einer Feder befindet. Wenn man den Klöppel mit dem Daumen zurückzieht, schlägt er gegen die Klingel und erzeugt einen Glockenton.

Wer ist der Erfinder der Fahrradklingel?

Über die Geschichte der Fahrradklingel ist nicht wirklich viel bekannt. Als Erfinder gilt der Brite John Richard Dedicoat, der ein Lehrling von James Watt war, der wiederum die moderne Dampfmaschine erfand. Das Patent der Fahrradklingel von John Richard Dedicoat stammt vom Jahr 1887 – die Fahrradklingel ist also fester Bestandteil jeder klassischen Velo-Ausrüstung. John Richard Dedicoat wird manchmal auch als Erfinder des Bleistiftanspitzers bezeichnet, doch das stimmt nicht.