Welcher Brooks Sattel eignet sich für ein MTB?

Ledersättel am Mountainbike sind zwar etwas ungewöhnlich, aber gelten mittlerweile schon als Geheimtipp. Verfechter des Leders wissen: Das Leder eignet sich für alle Fahrweisen, bei denen es sportlich zugeht oder man lange Strecken abfährt. Vor allem der sportliche Brooks Swallow oder der klassische Brooks Team Pro werden für das Mountainbike empfohlen, aber im Prinzip passen auch die üblichen Leder-Sättel von Brooks. Wer sich davor fürchtet, dass das Leder bei der Fahrt zu viel Nässe abkriegen wird, kann stattdessen zum Brooks Cambium-Sattel greifen.

Wie gut sind Brooks Sättel?

Das ist natürlich an sich eine subjektive Frage. Um die Qualität von Brooks-Sätteln auf möglichst empirische Weise darzulegen, muss man sich die Radgeschichte anschauen. Brooks zählt zu den ersten Herstellern von Leder-Sätteln für Fahrräder und wurde bis zu den Siebzigern oft an Fahrrädern der Spitzenklasse verbaut. Als Kunststoffsättel auf den Markt kamen, erfuhr die Fahrradsattel-Industrie eine rasante Änderung. Kunststoffsättel benötigen keine speziellen Pflege, sind günstiger in der Herstellung und sind daher anwenderfreundlich. Im Prinzip überlebte diese Wende nur ein einziger Hersteller von Leder-Sätteln: Brooks. Man kann sich also von daher schon sicher sein, dass man nur das beste vom besten bekommt, was Ledersättel angeht. Es ist also eher eine Frage, ob man sich mit einem Ledersattel anfreunden kann. Die einzige Möglichkeit, um sich darüber sicher zu sein, besteht im Ausprobieren.

Welcher Brooks Sattel eignet sich für Damen / Frauen?

Die meisten Brooks-Sättel findet man wahlweise als Herren- oder als Damensattel. Die Variante für Damen trägt zusätzlich den Buchstaben “S” im Namen des Sattels. In unserer obigen Produktübersicht finden sie beispielsweise den Brooks Flyer Sattel auch als Damensattel mit dem Namen “Brooks England Damensattel Flyer S”.

Welcher Brooks Sattel ist der Richtige für lange Touren?

Im Prinzip kann man alle Ledersättel von Brooks für Reiseräder und Langstreckenfahrer empfehlen. Das hochwertige Leder von Brooks hat es einfach an sich, dass es sich für lange Touren eignet – darauf vertrauen Radfahrer bereits seit über einem Jahrhundert. Doch welcher Brooks-Sattel eignet sich am besten? Das kommt ganz auf den Fahrer an. Beispielweise stören sich manche Radfahrer an der Schwingenform von manchen Brooks-Sätteln – die Beine können sich nämlich beim Treten an den Schwingen reiben. Andere Brooks-Sättel haben daher eine sportlichere Form ohne Schwingen. Wer sich davor fürchtet, dass der Brooks-Sattel zu hart ist, kann sich einen Brooks-Sattel mit Federung kaufen – das erhöht deutlich den Komfort des Fahrers (aber erhöht auch das Gewicht des Sattels). Die meisten Brooks-Sättel gibt es auch in der Variante für Damen und in verschiedenen Farben.

Wie kann man einen Brooks Sattel gegen Diebstahl sichern?

Es gibt verschiedene Methoden, um einen Brooks-Sattel zu sichern. Mit einem flexiblen Kabelschloss wie dem Abus Combiflex kann man das Kabel beispielsweise durch die Sattelstreben des Sattels führen und mit dem Rahmen verbinden. Dafür ist so ein Kabelschloss mit dem Bolzenschneider im Nullkommanix durchtrennt. Eine andere Methode besteht darin, die Schraube der Sattelstütze zu sichern – mit der Pitlock Sattelsicherung etwa. Trotzdem kann ein Dieb aber die anderen Schrauben am Sattel lösen (zwischen Sattelstreben und Sattelstütze zum Beispiel). Man kann den Dieben das Abschrauben aber auch schwer machen, indem man die Schrauben an Sattelstütze und Sattel (was im Normalfall reguläre Inbus-Schrauben sind) mit passenden Innensechskant-Schrauben austauscht. Zuletzt wollen wir aber auch die Alditüten-Methode vorstellen: Man stülpt eine zerknitterte Alditüte über den Sattel. Das schützt einerseits vor Regen, andererseits vermutet man nicht, dass sich unter einer Alditüte ein Edelsattel verbirgt.