Scheibenbremsen-Ratgeber

In den letzten Jahren ist die Scheibenbremse immer mehr ins Rollen gekommen. Mittlerweile ist sie Standard am Mountainbike, wird an hochwertigeren Trekking- und Stadträdern gerne gesehen und setzt sich so langsam auch bei Rennrädern durch. Das dauerte jedoch. Denn bereits 1894 meldeten zwei Amerikaner ein Patent für eine Scheibenbremse am Hinterrad an. Die Scheibenbremse setzte sich auch bereits Anfang des 20. Jahrhunderts beim Kraftfahrzeug durch. Doch erst Anfang der 70er kamen die ersten Scheibenbremsen für das Fahrrad auf den Markt – darunter ein Modell vom Marktführer Shimano. Dann dauerte es bis zu den 90ern, bis den Scheibenbremsen der Durchbruch bei den Mountainbikes gelang. Und jetzt ist man soweit, dass auch Tourensieger im Radsport mit Scheibenbremse fahren.

Scheibenbremsen



  • Verfügen dank der ausgereiften Technik über zahlreiche Vorteile gegenüber älteren Felgenbremsen.

  • Größere Bremsfläche führt zu höherer Bremsleistung, bessere Steuerung der Bremskraft, weniger benötigte Handkraft.

  • Durch Verlagerung der Bremsfläche findet kein Verschleiß an der Felge statt und die Bremse funktioniert auch bei Nässe relativ gut.

  • Bei Mountainbikes schon längst als Standard etabliert.

  • Bei hochwertigen Trekking- und Fitnessbikes immer beliebter.

  • Auch bei Rennrädern feiert die Scheibenbremse mittlerweile ihre ersten Siege und wird nun von allen großen Herstellern unterstützt: Shimano, Sram, Campagnolo.


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Fahrradbremsen-Ratgeber

Alles, was sich vorwärts bewegt, muss irgendwann zum Stillstand kommen. Dafür sorgt die Reibungskraft. Damit etwas schneller zum Stillstand kommt, erhöhe man die Reibungskraft. Das ist das Prinzip jeder Fahrzeugbremse. Am Fahrrad findet man heutzutage eine von zwei Arten von Bremsen: Die Felgenbremse setzt mit Bremsklötzen an der Felge an, während die Scheibenbremse an einer Scheibe zupackt, die an der Nabe befestigt ist.

Fahrradbremsen



  • Felgenbremsen: Hier wird die Bremse per Bremshebel betätigt und die Bremse setzt an der Felge an. Einsatzgebiet: Trekking- und Rennräder.

  • Scheibenbremsen: Hier wird die Bremse ebenfalls per Bremshebel betätigt, doch die Bremse setzt an einer speziellen Scheibe an, die an der Radachse befestigt ist und sich mit dem Rad dreht. Einsatzgebiet: Mountainbikes und höherwertigere Trekkingräder.

  • Rücktrittbremsen: Hier wird die Bremse per Rücktritt betätigt und die Bremse sitzt in der Hinterradnabe. Eher veraltet.

  • Trommelbremsen: Hier wird die Bremse per Bremshebel betätigt, doch die Bremse sitzt wie bei der Rücktrittbremse in der Radnabe. Sehr selten.


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Bremszüge Test und Ratgeber

Bremszüge übertragen die Druckkraft, die der Fahrer auf den Bremshebel ausübt, über Krümmungen hinweg zu den Bremsen an den Laufrädern des Fahrrads. Das funktioniert nur dank einer speziellen Konstruktion – dem Bowdenzug, der im späten 19. Jahrhundert erfunden wurde. Dieses geniale Design stellt auch heute noch den Standard dar für Brems- und Schaltzüge am Fahrrad – nur die neuen hydraulischen Bremsleitungen funktionieren noch ein wenig besser, sind dafür aber deutlich komplizierter in der Anschaffung und bringen ein Mehrgewicht auf die Waage. So einfach und effektiv wie Bowdenzüge ist eben sonst nichts. Trotzdem gibt es verschiedene Hersteller und Bremszüge mit Sonder-Features. Das alles und mehr erläutern wir in unserem Bremszug-Ratgeber.

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Fahrrad-Steuersatz das Steuerlager am Fahrrad

Der Steuersatz am Fahrrad ist entscheidend dafür, dass das Lenken des Fahrrads unter allen Bedingungen flüssig und leichtgängig abläuft. Nur mit einem ordentlichen Steuersatz macht das Fahrradfahren Spaß. Wenn sich der Lenker beim Fahren nur schwer bewegen lässt, liegt ein Problem beim Steuersatz vor. Denn der Steuersatz besteht aus zwei Lagerschalen, die am oberen und unteren Ende des Steuerrohrs sitzen. Die verbauten Kugellager sorgen dafür, dass keine Reibung entsteht zwischen der Gabel und dem Rahmen. Deshalb muss der Steuersatz auch zur Gabel und zum Steuerrohr des Fahrrads passen! Man unterscheidet allgemein zwischen Gewinde-Steuersätzen (Ahead) und gewindelosen Steuersätzen, aber darüber hinaus gibt es verschiedene Standards, die nicht miteinander kompatibel sind. Was man zu den verschiedenen Steuersatz-Arten wissen muss und mehr hier in unserem Ratgeber zu Fahrrad-Steuersätzen.

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Laufräder mit Nabendynamo

Ein Nabendynamo bringt allerlei Vorteile mit sich – der größte Nachteil jedoch ist die aufwändige Montage. Der Nabendynamo ersetzt die Vorderradnabe des Fahrrads, weshalb das Rad neu eingespeicht werden muss. Das stellt eine recht komplexe Montagearbeit dar, die sich nur für kundige Radtüftler empfiehlt. Alternativ dazu ersetzt man das ganze Vorderrad – wofür sich viele Hobby-Radler entscheiden. Denn es gibt zahlreiche Anbieter online, bei denen man sich ein Vorderrad bestellen kann, das bereits einen Nabendynamo verbaut hat.

Laufrad mit Nabendynamo


Viele Hobby-Radler entscheiden sich dafür, ein Laufrad mit bereits verbautem Nabendynamo zu kaufen. Dadurch lässt sich das Fahrrad spielend leicht mit einem Nabendynamo aufrüsten. Folgende Dinge solltest Du dabei beachten:



  • Der Kauf eines ganzen Laufrads mit Nabendynamo eignet sich für diejenigen, die keine Erfahrung mit dem Einspeichen eines Laufrads haben.

  • Günstigere Modelle haben einen höheren Widerstand und geben weniger Energie her, doch arbeiten trotzdem noch um Welten besser als alte Seitenläuferdynamos.

  • Du benötigst außerdem einen passenden Scheinwerfer mit Ein/Aus-Schalter.


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Fahrradklingel – Ratgeber

Wer in die Welt der Fahrradklingeln eintaucht, gerät in das Herz des Fahrradwahnsinns: Überall, in Internet-Shops, auf Webseiten und selbst bei den Namen der Fahrradklingeln findet man „Kuhglocken“, „Ding Dong“ und seltener auch „Bing Bing“. Tatsächlich ist die Fahrradklingel kein außer Acht zu lassendes Diskussionsthema: Als Teilnehmer des Straßenverkehrs hat man dafür zu sorgen, dass das Fahrrad mit einer helltönigen, lauten Klingel ausgestattet ist. Neben Helltönigkeit, Lautstärke und StVZO-Tauglichkeit gibt es aber noch weitere Kriterien bei der Fahrradklingel: Größe, Optik, Langlebigkeit und die Art der Betätigung unterscheiden sich von Klingel zu Klingel. „Fahrradklingel – Ratgeber“ weiterlesen

Nabendynamo Licht

Wer sich einen neuen Nabendynamo für sein Fahrrad besorgt, der wird zwangsweise auch ein neues Licht benötigen. Technisch gesehen unterscheidet sich die Fahrradlampe für den Nabendynamo nicht groß von älteren Fahrradlampen. Der entscheidende Unterschied ist der Ein/Aus-Schalter, den man an Fahrradlampen für Nabendynamos benötigt. Ohne einen solchen Schalter läuft das Licht immer mit und fordert dem Fahrer unnötige Energie ab. Deshalb geht die Anschaffung eines Nabendynamos immer auch mit dem Kauf einer neuen Fahrradlampe einher. Wie bei allen anderen Bauteilen am Fahrrad ist dieser Markt durch Marken- und Modellvielfalt gekennzeichnet. Deshalb möchten wir an dieser Stelle einen Überblick geben über die verschiedenen Extra-Funktionen, die ein Fahrradlicht haben kann, mit Produkttests und Preisvergleichen.


Fahrradlampe für Nabendynamo


Ein Nabendynamo benötigt eine spezielle Fahrradlampe. Der entscheidende Unterschied ist der Ein/Aus-Schalter, der bei älteren Lampen fehlt. Doch Fahrradlampen besitzen oft zusätzliche Features:



  • Lichtsensor: Das Licht schaltet sich automatisch an und aus, je nach den momentanen Lichtverhältnissen.

  • Standlicht: Die Lampe scheint auch, wenn man an der Straßenkreuzung stehenbleibt.

  • Tagfahrlicht: Die Lampe verfügt über ein Tagfahrlicht, das auch bei Tageslicht sichtbar ist und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht.

  • USB: Die Lampe hat eine USB-Ladebuchse, mit der sich ein USB-Gerät beim Fahren aufladen lässt.


Kosten: Zwischen 6€ und 150€.


 

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