Freilaufkörper rutscht auf Naben durch

Eingesandtes Problem:

Bei einer kettenschaltung – kassette sitzt auf antriebsteil von der nabe – bei geringen temperaturen hat dieses antriebsteil keinen halt, kann also das rad nicht antreiben – vermute, dass im antriebsteil sich diese zapfen befinden, die sich umlegen, wenn man nach hinten tritt – also Leerlauf – und die sich aufstellen und einhaken, wenn man nach vorne tritt und das da drin Wasser ist, was gefriert und verhindert, dass sie sich aufstellen und einhaken – wie bekomme ich nun dieses antriebsteil, auf dem die kassette sitzt auf? – ist das fester bestandteil der nabe? – müsste die ganze nabe ausgetauscht werden? – reicht es, wenn man das Teil ungeöffnet austrocknen lässt (vielleicht mittels Fön) – und dann mit fett gut abdichtet?

Vorschlag:

Wenn der Rotor oder Freilauf nicht korrekt auf der Achse sitzt – entweder der lose Konterschrauben oder durch abgenutzte Sperrklinken (Zapfen) – kann es sein das der Freilaufkörper sich lose auf der Achse dreht. Normalerweise hat das mit der Aussentemperatur nichts zu tun. Der Rotor lässt sich meist einfach demontieren. Dazu muss vorher den Zahnkranz mit einem Kassettenabzieher demontiert werden. Die Demontage eines Freilaufkörpers könnt ihr hier sehen:

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Nach den Demontage sollten die Sperrklinken und auf korrekten Sitz überprüft werden und alle Verschraubungen ausreichen fest wieder montiert werden. Dann sollte das Problem gelöst siein. Wenn wir noch erfahren um welche Nabe es sich handelt können wir weitere Details nennen.

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7 Antworten auf „Freilaufkörper rutscht auf Naben durch“

  1. vielen dank.
    hatte das problem schon gelöst.
    es handelt sich um eine shimano freilauf-narbe. es lag an der temperatur. konnte das problem nachstellen mit dem selben ergebnis. habe den körper http://arnowelzel.de/sheldonbrown/images/freebod.gif ins eisfach gelegt und danach drehte er wieder durch. es gibt die möglichkeit diesen körper mit einem spezialwerkzeug von shimano zu zerlegen (s. bild: kerbe zum zerlegen). im fahrradfachgeschäft wurde mir davon abgeraten – dort verbauen sie gleich neue. es wurde mir aber gesagt, dass ich es mal mit dünnflüssigem öl probieren könnte – reintröpfeln und mit fett gut abzudichten. bis jetzt hat es funktioniert. das vermutete wasser im freilaufkörper wurde verdrängt und konnte so nicht wieder gefrieren und den körper blockieren.

  2. Ja klar verbauen Sie gleich neue Naben im Geschäft , da man die von Shimano einfach tuaschen kann und diese auch recht günstig sind.

    Was macht man aber wenn der Freilaufkörper und Nabe aus einem Stück gedreht sind??

    Freilauf zerlegen……….. führt kein weg dran vorbei.

    Das dünnflüssige Öl reintropfen ist auch keine Dauerlösung , außer man möchte alle 200 km das Prozedere Wiederholen.

    Das Zerlegen des Freilaufs ist wirklich nicht sehr schwer, man muss nur sehr vorsichtig dabei vorgehen , da sehr viele lose kleine Kügelchen darin verbaut sind die sehr gerne verloren gehen.

    Grüsse

    Gerd

  3. Freilauf und Nabe aus einem Stück gedreht??? Geht doch gar nicht, wenn man sich nur mal überlegt dass der Freilauf es doch ermöglichen soll die Nabe weiter rotieren zu lassen, nicht aber die Kette und damit Ritzelblock und Freilauf!
    Ich würde nie empfehlen einen Freilauf einfach so mal eben daheim zu demontieren, dafür gibt es zu viele Systeme und wie sich rausstellte handelte es sich ja auch noch um einen von Shimano. Die arbeiten mit Sperrklinken, welche besonders bei einfacheren Modellen alle einzeln eingesetzt sind und unter Federspannung stehen, da klingeln im schlimmsten Fall nicht nur die Lagerkugeln sondern auch die einzelnen Klinken und Federn wenn man den Freilauf einfach so eben mal abnimmt, am besten man sucht bei paul lange nach seiner Shimano-Nabe und der zugehörigen Explosionszeichnung!
    Ganz anders sieht es da in dem Video aus, aber da wird auch nur der gesamte Freilauf entfern und noch nicht das Problem angegangen.
    Am Wartungsfreundlichsten und fast ohne Werkzeug, dafür mit Manual als pdf direkt von der Herstellerseite, geht das mit DT-Naben: Wenn es nach Jahren denn doch mal nötig sein sollte, den Freilauf einfach abziehen, die zwei verzahnten Zahnscheiben und zugehörigen Federn abnehmen und gut! Keine tausend nervigen Sperrklinken und gefummel springen einem da entgegen. Wer weiter gehen will, kann auch noch die Industrielager auspressen und neu fetten. Dauert alles zusammen ne halbe Stunde und hält wieder für Jahre!

  4. Habe quasi das gleiche Problem, nur jetzt im Sommer und da müsste das Fett schon arg am Ende sein um so zu verkleben. Außerdem hab ich das Problem nur in den niedrigen (leichten) Gängen, in den hohen Gängen klappt der Kraftschluss. Kann es sein, dass einfach die Sperrklinken abgewetzt sind? Dann bräuchte ich ja einen komplett neuen Freilauf, oder evtl gleich Nabe…

  5. Ich Habe ein anderes Problem, wenn ich bei meinem Fahrrad rein trete also mittleres Kettelblatt und hinten egal dann Kracht oder knallt es laut und ich habe fast keine Vortrieb mehr. Das ist auch so wenn ich vorne im kleinen bin. Aber komischer Weise bei dem großen Kettenblatt und auch hinten egal funktioniert es, Was könnte das sein?

  6. Hallo, bei einem Kinderfahrrad (18″ Gudereit, gebraucht) ohne Schaltung
    tritt mein Sohn manchmal durch, was ihn schon einige Schrammen gekostet hat.

    Das Durchrutschen lässt sich reproduzieren im Stand, wenn man kurz den
    Rücktritt betätigt und dann mit viel Drehmoment tritt. Das Ritzel hinten
    dreht sich dann einfach ohne Rad durch.

    Reicht es ggf. per Spezialschlüssel die Nabe festzuschrauben? Oder ist
    es wahrscheinlicher, dass ein Zapfen gebrochen ist?

    Danke.

  7. Hallo, ist zwar 4 Jahre her, aber vielleicht suchen ja noch andere. Ich hatte dasselbe Problem an einem 18″ Puki. Man kann die Hinterradnabe problemlos auseinander bauen. Die Bremsseite drückt vier Eisenhalbschalen auseinander, die dann an der Nabeninnenseite reiben. Die Antriebsseite drückt beim Treten Rollen gegen die Nabe und treiben diese an. Ohne Treten oder beim Bremsen fallen die Rollen nach innen, es läuft frei. Ich habe alles von altem Fett gereinigt. Als es leichtgängig war wieder sparsam neues aufgetragen. Mal sehen, ob es sich bewährt.
    Viele Grüße an alle Schrauberpapas

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